Es war angerichtet!¦
Asmir Burgic holt den German King Cup

Monate der Vorbereitung lagen hinter den Verantwortlichen von BM Event rund um Christian Bürki und Alexander Ruß. Diese hatten keine Kosten und Mühen gescheut und wollten den Kampfsportfans der Hansestadt und ganz Deutschland den größten Kickbox-Event des Jahres präsentieren. DEN GERMAN KING CUP!!!

Die Veranstalter Alex Russ & Christian Bürki showbuehne.jpg

Dieser fand nun in seiner zweiten Auflage in der Rostocker Stadthalle statt und sollte im Höhepunkt der Show ein 8-Mann-Turnier im Superschwergewicht bieten. Eine über 1,50 Meter große Trophäe und einen Scheck in Höhe von 5.000 US-Dollar sollte der Sieger mit nach Haus nehmen. Es galt den König im Superschwergewicht zu finden!¦ Jemanden der es würdig wäre, den Thron zu besteigen und Deutschland vorerst zu regieren!

Und beginnen sollte diese erstklassige Show mit der Vorstellung der Fighter. Aber nicht nur dieser!¦ So wurden auch acht wunderschöne Mädels dem Publikum präsentiert und noch dazu drei Bands. Sie sollten sich jeweils einen Wettkampf abseits des Ringquadrats liefern. Nämlich um die Miss Fight Night Krone und um den besten Song dieser.

Dennis Sebastian und Christoph Meyer Dennis Sebastian und Christoph Meyer Dennis Sebastian und Christoph Meyer Dennis Sebastian und Christoph Meyer Peter Harm und Kamran Amin Peter Harm und Kamran Amin Peter Harm und Kamran Amin Peter Harm und Kamran Amin

Nachdem sich im Ersatzturnier Dennis Sebastian gegen Christoph Meyer (TKO-Sieg 2.Runde) und Pete Harm gegen Kamran Amin (2:1 Pkt-Sieg) durchgesetzt hatte ging es in das mit Spannung erwartete Tournament.

Jochen Gieb und Asmir Burgic Jochen Gieb und Asmir Burgic Jochen Gieb und Asmir Burgic Jochen Gieb und Asmir Burgic Jochen Gieb und Asmir Burgic Jochen Gieb und Asmir Burgic

Den Auftakt machten hierbei Jochen Gieb und Asmir Burgic. Während die erste Runde recht ausgeglichen zwischen den beiden Aktiven verlief, sollte sich in Durchgang zwei das Blatt zugunsten des Waldbröles Asmir Burgic wenden. Nach mehreren harten Treffern sah sich die Ecke von Jochen Gieb gezwungen das Handtuch für Ihren Schützling zu werfen und Burgic damit ins Halbfinale zu bringen.

In Quarterfinal Number 2 dann das Aufeinandertreffen zwischen Kenan Akbulut und dem Neubrandenburger Andy Schadenberg, der beim weltbekannten Golden Glory Team unter Vertrag steht. Nachdem Schadenberg die erste Runde irgendwie anscheinend verschlafen hat, sollte er ab der zweiten deutlich aktiver werden. Langsam konnte er die Distanz- vorteile nutzen und mit Kicks die Punktrichter beeindrucken. Auch Durchgang Nummer drei verlief ähnlich und müsste eigentlich an den Neubrandenburger gegangen sein. Eine Überraschung gab es dann aber beim Urteil. So hatten die Judges hier mit 2:1 den Mann vom Sportpalast Bielefeld vorn. Dies quittierte das Publikum mit Buhrufen und mächtigen Stirnrunzeln.

Karl Glischynski und Kevin Klinger Karl Glischynski und Kevin Klinger Karl Glischynski und Kevin Klinger Karl Glischynski und Kevin Klinger Karl Glischynski und Kevin Klinger Karl Glischynski und Kevin Klinger

Dann schließlich war es Zeit für den vermeintlichen Favoriten im Feld. Dem Kieler Karl Glischynski. Dieser sollte in seiner Viertelfinalbegegnung auf Kevin Klinger treffen. Knapp aber souverän bestimmte Glischinski hier den Kampf und konnte am Ende verdient die Hände in die Höhe reißen, als Ihn alle Punktrichter im Halbfinale sahen. Wie sich dann aber herausstellen sollte, werte die Freude des Kielers nur kurz. So musste er mit Verdacht auf Mittelfußbruch umgehend in das Uni-Klinikum Rostock gebracht werden und der Traum vom Thron zerplatzte.

Martin Jahn und Yussuf Belmikdam Martin Jahn und Yussuf Belmikdam Martin Jahn und Yussuf Belmikdam Martin Jahn und Yussuf Belmikdam Martin Jahn und Yussuf Belmikdam Martin Jahn und Yussuf Belmikdam

Im letzten Viertelfinalkampf sollten sich Yussuf Belmikdam und Martin Jahn den bis dahin wohl besten Kampf des Abends liefern. Von Beginn an schenkten sich beide Kontrahenten nichts und die Anhängerschaft von Jahn sorgte für eine riesige Stimmung in der Halle. Am Ende hatten die Fans des Hamburgers dann auch richtig Grund zum jubeln. Mit einem Niederschlag in Runde drei nämlich schaffte er es bei allen Judges auf dem Zettel in Front zu liegen und in das Semifinal einzuziehen.

Nach einer 20minütigen Pause konnte dann Dennis Sebastian vom Gym Kwan Hamburg sich gegen Kontrahent Pete Harm vom Fight & Fight Kiel durchsetzen. So warf die Ecke des Kielers in der ersten Runde das Handtuch und Sebastian war somit der Gewinner des Reserveturniers.

Asmir Burgic und Kenan Akbulut Asmir Burgic und Kenan Akbulut Asmir Burgic und Kenan Akbulut Asmir Burgic und Kenan Akbulut

Es folgten die Halbfinals. Den Auftakt machten hier Asmir Burgic und Kenan Akbulut. Nachdem Burgic als einziger einen relativ kurzen Viertelfinalkampf hatte, schien er die dadurch aufbewahrten Kräfte nutzen zu können. So konnte er sich am Ende verdient nach Punkten gegen seinen Gegner durchsetzen und sich für den letzten Fight des Abends qualifizieren.

Martin Jahn und Kevin Klinger Martin Jahn und Kevin Klinger Martin Jahn und Kevin Klinger Martin Jahn und Kevin Klinger

Den Gegner von Burgic suchten in Halbfinale Nummer zwei, Kevin Klinger (der anstalle von Karl Glischynski fightete) und Martin Jahn. Erneut machte hier der Jahn-Clan eine Riesenstimmung in der Stadthalle. Und abermals hatten diese am Ende allen Grund zum Jubel. So sahen die Punktrichter den Hamburger mit 2:1 vorn.

Bis zum Höhepunkt !“ dem Finale sollte dann einige Zeit ins Land vergehen. So setzte sich in der Pro Deutschen Meisterschaft im Kickboxen zuerst Dima Weinert gegen Ogün Sesli nach Punkten durch, dann bei der Pro Deutschen Meisterschaft im Vollkontakt Enrico Oschließ gegen Jan Reihmann (68:62, 68:62, 65:65), gefolgt von Femi Dadzie !“ der in der Pro Deutschen Meisterschaft im Muay Thai gegen Peter Bäumler das bessere Ende hatte (PKT Sieh) und im vorletzten Fight der Nacht war es Elena Bolashvili die die Hände in die Höhe riß. Gegnerin Meryem Uslu hatte hier äußerst knapp das Nachsehen um die Pro/Am Weltmeisterschaft im Muay Thai.

Ausgerechnet im Finale gab es dann den kürzesten Kampf des Abends und den ersten wirklichen Knockout. So konnte hier Asmir Burgic sofort das Heft des Handels in die Hand nehmen und schickte seinen Widersacher Martin Jahn schnell das erste Mal zu Boden. Dieser raffte sich noch einmal auf, was am Ende bitterböse bestraft werden sollte. Nach mehreren Schlägen die ungehindert durch die inzwischen nicht mehr vorhandene Deckung kamen, war es ein Knie genau ans Kinn, welches ihn endgültig in den Ringstaub schickte.

Sieger Asmir Burgic

Damit konnte sich in einer rundum gelungenen Veranstaltung !“ die mehr als 7,5 Stunden gehen sollte – also Asmir Burgic vom Fighting Gym durchsetzen. Neben oben genannter Trophäe und dem Siegercheck erkämpfe er sich zusätzlich noch das Recht auf einen Internationalen Kampf!¦ Man darf gespannt sein, wie sich Deutschlands neuer König dort präsentiert.

Ebenso heizte das ASG European Tae Bo – Showteam mit Ihrer Vorführung dem Publikum richtig ein. Mit Bewegungen verschiedener Kampfsportarten zur schnellen Musik rockten die jungen Mädels die Stadthalle.

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Bereits zum zweiten Mal dabei war Sebastian Hämer. Der Sänger entschied mit über den Gewinner im Fight-Night-Songcontest und ließ es sich nicht nehmen, den einen oder anderen Titel aus seinem aktuellen Album vorzutragen.

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P.S.: Ach ja!¦ bei der Miss Fight Night Wahl landete im übrigen Jennifer Nehls (21 !“ Stralsund) auf Platz drei, Julia Swiderski (19 !“ Hamburg) auf den zweiten und die Krone konnte sich Romy Henning (22 – Insel Usedom) aufsetzen. (Miss Fight Night Wahl)

Und für die musikalischen unter den Lesern. Im Song Contest war die Gruppe !žAkord!œ siegreich und darf sich nun in einem Studio austoben. (Fight Night Song Contest)

Anschließend wurden die am Ring befindlichen Stars und Sternchen des Abends mit riesigen Strech-Limos in die Rostocker Diskothek Moya gefahren, wo Sie mit weiteren Fight Night Besuchern die Nacht zum Tage machten und dem nächsten German King Cup sehnsüchtig entgegenfieberten!¦